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Jedes Jahr wieder ein musikalisches Highlight - Die Erzbischöflichen Musiktage

Jährlich treffen sich aktive und ehemalige Schülerinnen und Schüler aus allen erzbischöflichen Schulen unseres Bistums von Aschermittwoch bis zum ersten Fastensonntag in Altenberg. Unterteilt in Chor und Orchester studieren sie unter der Leitung von Joachim Geibel eine Messe ein. In diesem Jahr handelte es sich um die zweite Messe von Carl Maria von Weber, einen der Slawischen Tänze von Antonín Dvořák sowie ein Werk von John Rutter.
Beeindruckende Messe im Altenberger Dom
Datum:
23. März 2026
Von:
Melissa Mogk (Stufe Q1)
Unsere TeilnehmerInnen an den Erzbischöflichen Musiktagen 2026

Die Sonne lachte, als wir drei – Klara, Seraphina und Melissa – in Altenberg ankamen. Durch die uns vom letzten Jahr bekannten Gänge fanden wir schnell die Anmeldung, wo wir dann auch auf Herrn Vennen trafen. Die Teilnehmenden unserer Schule waren nun alle da.

Nach einer kuchigen Stärkung ging es in die erste Probe. Aufgeteilt in die einzelnen Singstimmen und Instrumentengruppen freute man sich, das eine oder andere bekannte Gesicht vom vorigen Jahr wiederzusehen, obwohl knapp die Hälfte der rund 140 Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal dabei war.

Der Tag bestand hauptsächlich aus dreistündigen Chorproben am Morgen und am Nachmittag, gutem Essen und den abendlichen Workshops, z. B. Volkstänzen mit zugehöriger Live-Musik, Gospelchor, Band und einigen weiteren Angeboten. Diese boten eine schöne Abwechslung zur Weber-Messe und zu „For the Beauty of the Earth“ von John Rutter.

Den Rahmen jedes Tages bildeten ein Morgen- und ein Abendgebet. Alle Gebete wurden von Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet und geleitet. So war es morgens kein ungewöhnliches Bild, einen Schüler mit seinem Cello startbereit im Gebetsraum vorzufinden, während man selbst noch eher dem Bett nachtrauerte. Auch wir durften gemeinsam mit unserer Namensvetter-Schule aus Bad Münstereifel ein Abendgebet vorbereiten. Dieses fand im Altenberger Dom statt! Besonders gefreut hat mich als Organistin, dass ich an der Domorgel spielen durfte – ein persönliches Highlight, da sie eine der größten Orgeln im gesamten Erzbistum ist.

Eine schöne Erinnerung ist auch der im letzten Jahr von Schülerinnen und Schülern selbst komponierte Altenberg-Kanon, der eines Abends beim Abendessen als Flashmob angestimmt wurde.

Viel zu früh – und doch genau zur richtigen Zeit, da der Schlafmangel sonst überhandgenommen hätte – endeten die erzbischöflichen Musiktage am Sonntag mit der Aufführung unserer Stücke beim Hochamt im Altenberger Dom.

Nun hieß es, sich zu verabschieden – jedoch nicht für lange, denn drei Wochen später, am 15. März, spielten und sangen wir noch einmal im Kölner Dom!

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Herrn Vennen, allen begleitenden Lehrerinnen und Lehrern sowie unserem Dirigenten Joachim Geibel für die schöne musikalische Zeit bedanken.